Frühere Ausstellungen

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Frühjahrs- und Sommerprogramm 2017

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Frühjahrs- und Sommerprogramm 2016

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Frühjahrs- und Sommerprogramm 2015

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Frühjahrs- und Sommerprogramm 2009

Herbst- und Winterprogramm 2008/2009

Frühjahrs- und Sommerprogramm 2008

Herbst- und Winterprogramm 2007/2008

Die Ausstellungen Gedächtnisbuch "Namen statt Nummern" und "Kicker, Kämpfer und Legenden" können über die Versöhnungskirche ausgeliehen werden.

Gegen Rassismus – Stimmen der Jugend aus aller Welt / Verlängerung

04.09.17 - 26.09.17 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Die ASF-Freiwilligen Sandra Usselmann (England) und Lera Plotnyk (Ukraine) haben Bekannte aus mehreren Nationen zum Thema Rassismus befragt. Die Antworten zeigen sie zusammen mit einem Foto der Autorin / des Autors.

Gegen Rassismus – Stimmen der Jugend aus aller Welt

28.07.17 - 03.09.17 (Ausstellungsraum der Versöhnungskirche)

Die ASF-Freiwilligen an der Versöhnungskirche Sandra Usselmann (Großbritannien) und Lera Plotnyk (Ukraine) haben Bekannte aus mehreren Nationen zum Thema Rassismus befragt. Die Antworten zeigen sie zusammen mit einem Foto der Autorin / des Autors.

Stundengebete aus dem KZ Dachau - Radierzyklus von Maria Kiess

07.07.17 - 25.07.17 (Ausstellungsraum der Versöhnungskirche)

Maria Kiess, die an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert hat und als freischaffende Künstlerin in Freising lebt, hat 1999 den Radierzyklus auf der Grundlage von Meditationstexten gestaltet. Pater Joseph Kentenich (1885–1968), der Gründer der Internationalen Schönstatt-Bewegung, hat als Häftling im KZ Dachau 1944 den deutschen Text der Gebete unter Lebensgefahr für seine Mithäftlinge formuliert. Sie wurden ins Lateinische übersetzt, damit auch die im Lager inhaftierten ausländischen Geistlichen dies nutzen konnten. Die Künstlerin wird am Sonntag, 16. Juli 2017, 13.30 Uhr, ihre Werke vorstellen. Schönstatt-Bewegung Deutschland

„Die Würde des Menschen …“ – Stéphane Hessel (1917-2013)

09.05.17 - 02.07.17 (Ausstellungsraum der Versöhnungskirche)

Stéphane Hessel, in Berlin geboren, wuchs ab 1924 in Paris auf und wurde 1937 französischer Staatsbürger. Als Offizier geriet er in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er fliehen konnte. Er schloss sich 1941 der Résistance an und wurde 1944 von der Gestapo in Paris verhaftet, gefoltert, zum Tode verurteilt und ins KZ Buchenwald verbracht. Durch einen Identitätstausch konnte er vor der Hinrichtung bewahrt werden. Auf dem Todesmarsch gelang ihm am 4. April 1945 die Flucht. Er wurde französischer Diplomat und war 1948 bei der Erarbeitung der Charta der Menschenrechte dabei. Er bereiste im Auftrag der UNO und des französischen Außenministeriums die Welt, trieb die Entkolonialiserung voran und vermittelte immer wieder in Konflikten. In seiner Schrift „Empört euch!“ (2010), die in 40 Sprachen eine Millionenauflage erreichte, sprach er sich für die Wiederbelebung der Werte der Résistance aus. Er kritisierte den Finanzkapitalismus, die Behandlung von Minderheiten wie den Roma, plädierte für Gewaltlosigkeit. Eine Fotoausstellung der Maria-Pawlowna-Gesellschaft e.V., Weimar.

„Ich vermähle die Farben“ – Bilder von Max Mannheimer / ben jakov (1920–2016)

12.03.17 - 08.05.17 (Ausstellungsraum der Versöhnungskirche)

Der am 23. September 2016 im Alter von 96 Jahren verstorbene Max Mannheimer ist 30 Jahre lang als Zeitzeuge zu einer beeindruckenden Persönlichkeit für tausende Jugendliche geworden. Nach den bedrückenden Erfahrungen seiner Verfolgung und Inhaftierung in den Konzentrationslagern Theresienstadt, Auschwitz, Warschau und Dachau und dem Verlust des Großteils seiner Familie begann er ab den 1950er Jahren mit dem Malen, was ihm half, aus den quälenden Erinnerungen herauszukommen. Aus dieser Tätigkeit ist ein künstlerisches Werk mit tausenden Bildern entstanden, das er mit dem Pseudonym „ben jakov“ (Sohn von Jakob) dem Gedenken an seinen Vater widmete. Die Ausstellung ist der Erinnerung und Würdigung seines Schaffens und Wirkens auch in und mit den Kirchen gewidmet. Am Sonntag, 19. März 2017, 11 Uhr gestalten Pastoralreferent Ludwig Schmidinger und Diakon Klaus Schultz im Ausstellungsraum einen ökumenischen Gottesdienst zur Ausstellung. Kooperation: Katholische Seelsorge und Karmel Heilig Blut

„Nie wieder“ / Erinnerungstag im deutschen Fußball

27.01.17 - 29.01.17 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Der Anstoß zur „Initiative Erinnerungstag im deutschen Fußball“ ging 2004 von der Versöhnungskirche aus. In enger Kooperation mit Faninitiativen, dem DFB und der DFL sind zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus rund um den 18. Spieltag Aktionen in den Stadien der beiden Bundesligen geplant. Nähere Informationen unter www.niewieder.info oder www.versoehnungskirche-dachau.de/kirche/pages/Aktuell.php

Gegen Rassismus – Stimmen der Jugend aus aller Welt

25.09.16 - 13.10.16 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Die ASF-Freiwilligen Agathe Halmen (Rumänien) und Maurycy Przyrowski (Polen) haben Bekannte aus mehreren Nationen zum Thema Rassismus befragt. Die Antworten zeigen sie zusammen mit einem Foto der Autorin / des Autors.

verehrt, verfolgt, vergessen – Opfer des Nationalsozialismus beim FC Bayern München

22.01.16 - 01.05.16 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Kurt Landauer,Präsident des FC Bayern (1913-1914, 1919-1933, 1947-1951), musste 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft zurücktreten, wurde verfolgt, für 33 Tage ins KZ Dachau verschleppt. Er überlebte durch Emigration in die Schweiz. Lange war er vergessen, wie auch andere von den Nationalsozialisten verfolgte Vereinsmitglieder. Die Ausstellung erzählt ihre Geschichten – bis zum Ende im KZ oder bis zur Flucht aus Deutschland und dem Leben danach. Kooperation: FC Bayern Erlebniswelt

Erinnerte Gegenwart / Dokumente und Installationen zu Theresienstadt

08.11.15 - 20.01.16 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Die Künstlerin Marlies Poss wurde 1944 geboren. Ihre Großmutter und ihre Mutter waren zu diesem Zeitpunkt als jüdische Frauen untergetaucht. Ihre Großtante war von den Nationalsozialisten ins KZ Theresienstadt verschleppt worden. So ist in der Biographie der Künstlerin eine persönliche Spur gelegt zu dem Thema, das sie bewegt: Vergessenes jüdisches Leben erinnern und heutiges Bewusstsein wecken, lebendiges Vergegenwärtigen. Marlies Poss, die sich in der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München engagiert, hat für die Ausstellung Dokumente ihrer Großtante und anderer Holocaust-Überlebender und eigene Installationen zusammengestellt. Ausstellungseröffnung So., 8.11.2015 / 11 Uhr, Montag 10–12, Dienstag bis Samstag, 10–16 Uhr, Sonntag 12–13 Uhr

Gegen Rassismus – Stimmen der Jugend aus aller Welt

01.07.15 - 03.11.15 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Die ASF-Freiwilligen Maya Bakulina (Russland) und Kat Semel (USA) haben Bekannte aus mehreren Nationen zum Thema Rassismus befragt. Die Antworten zeigen sie zusammen mit einem Foto der Autorin / des Autors. Die Ausstellung ist im Gesprächsraum der Versöhnungskirche zu folgenden Zeiten zugänglich: Montag 10–12, Dienstag bis Samstag, 10–16 Uhr, Sonntag 12–13 Uhr

„… trotzdem Ja zum Leben sagen“ – Aus dem Privatarchiv Viktor E. Frankls

29.05.15 - 08.05.15 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Die Ausstellung zeigt Dokumente zum Leben und Wirken des Psychiaters und KZ-Überlebenden Viktor E. Frankl. Zur Vernissage vgl. Veranstaltung am 29.3.15, 16.30 Uhr. www.viktorfrankl.org Die Ausstellung ist im Gesprächsraum der Versöhnungskirche zu folgenden Zeiten zugänglich: Montag 10–12, Dienstag bis Samstag, 10–16 Uhr, Sonntag 12–13 Uhr

Gerechte unter den Völkern – Sie retteten Juden vor dem Holocaust

25.01.15 - 25.03.15 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

„Gerechte/r unter den Völkern“ ist ein 1963 in Israel eingeführter Ehrentitel für nichtjüdische Einzelpersonen, die unter der NS-Herrschaft ihr Leben einsetzten, um Juden zu retten. Die Ausstellung zeigt zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz Lebensbilder von einigen dieser widerständigen Menschen, die in einer Welt des kläglichen Versagens der Mehrheit diesen Mut aufbrachten: Karl Schörghofer, der in München Gerda Neuberger rettete, Anastasia und Severin Gerschütz, die in Stadtlauringen (Unterfranken) Eva Schmalenbach retteten, und Maria und Josef Dinzinger, die in Pilsting (Niederbayern) Yerucham Apfel und Arthur Fisch retteten. Die Mittelschule Landau an der Isar, die Friedrich-Rückert-Volksschule Stadtlauringen und die Mittelschule Fromundstraße München haben, unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, die Ausstellung über diese „Gerechten unter den Völkern“ aus ihrem regionalen Umfeld erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler haben in diesen Geschichten Vorbilder für eigenes Denken und Handeln entdeckt. Gleichzeitig wurde ihnen bei den Recherchen bewusst, dass diese Beispiele große Ausnahmen geblieben sind. Nur sehr wenige bayerische Retter wurden bislang von Yad Vashem (Jerusalem) mit dem Titel „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet. Die Ausstellung ist im Gesprächsraum der Versöhnungskirche zu folgenden Zeiten zugänglich: Montag 10–12, Dienstag bis Samstag, 10–16 Uhr, Sonntag 12–13 Uhr

Täter, Helden, Opfer

09.11.14 - 18.01.15 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Die Radierungen von Gabriele Drexler zeigen die Helden des Widerstands gegen die Nazis und deren mentale Stärke, sich dem Druck des Terrorregimes entgegenzustellen. Es ist die bildnerische Umsetzung von Berichten, die sie von Zeitzeugen gehört hat. Unter ihnen sind Persönlichkeiten wie Max Mannheimer oder Ernst Grube, die ihr von ihren Holocaust-Erfahrungen erzählten. Ausstellungseröffnung am Sonntag, 9. November 2014, um 11 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes zum Jahrestag der Novemberpogrome. Alle Ausstellungen im Gesprächsraum der Versöhnungskirche: Montag 10–12, Dienstag bis Samstag, 10–16 Uhr, Sonntag 12–13 Uhr

Augen auf! – Rassismus im Alltag erkennen

01.10.14 - 05.11.14 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Rassistische Tendenzen schleichen sich oft in das alltägliche Leben ein, ohne als solche wahrgenommen zu werden. Schauen wir wirklich hin, widersprechen wir oder denken wir, irgendwie stimmt es doch, wenn populistische Ansichten in Talkshows verbreitet werden? Die Ausstellung dokumentiert solche Aussagen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Arbeitskreis Veranstaltungen zum Prozess gegen den NSU Alle Ausstellungen im Gesprächsraum der Versöhnungskirche: Montag 10–12, Dienstag bis Samstag, 10–16 Uhr, Sonntag 12–13 Uhr

Gegen Rassismus – Stimmen aus aller Welt

01.08.14 - 28.09.14 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Die ASF-Freiwilligen Jan Kwiatkowski (Polen) und Lynn Willams (USA) haben Bekannte aus mehreren Nationen und unterschiedlichen Kontinenten zum Thema Rassismus befragt. Die Antworten zeigen sie zusammen mit einem Foto der Autorin bzw. des Autors.

Jugend im Nationalsozialismus: Faszination – Verfolgung - Widerstand

07.05.14 - 30.07.14 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Die Ausstellung zeigt Schicksale von Kindern und Jugendlichen während der nationalsozialistischen Herrschaft. Münchner Schüler/innen haben das Leben Gleichaltriger in der NS-Zeit erforscht. Sie sind auf Spurensuche in ihrer unmittelbaren Umgebung gegangen und haben Zeitzeugen befragt. Kooperation: NS-Dokumentationszentrum München

Das Lager und der Landkreis Dachau

10.03.14 - 04.05.14 (Gesprächsraum der Versöhnungskirche)

Das KZ wird im Landkreis von vielen ausschließlich als Teil der Geschichte der Stadt Dachau gesehen, bei den Häftlingen sind oft nur Menschen aus anderen Nationen im Blick. Kaum jemand spricht von denen, die aus der nächsten Umgebung ins Lager eingeliefert wurden. Einige von ihnen werden in der Ausstellung vorgestellt. Trägerkreis Gedächtnisbuch und Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau