Veranstaltungen der Versöhnungskirche

Veranstaltungen

Herbst- und Winterprogramm 2021/2022

Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus / Gedenken an die Sinti-Familie Endress

27.01.22 / 10:00   Virtuell

Zum Gedenktag wird auf dem YouTube-Kanal der Versöhnungskirche ein Film veröffentlicht, der ein Gedenken an die ermordeten Mitglieder der österreichischen Sinti-Familie Endress dokumentiert. Im engen Austausch mit dem 1948 geborenen Dachauer Künstler Alfred Ullrich, dessen Mutter Katharina Endress die Konzentrationslager Ravensbrück und Buchenwald überlebt hatte, hat Dr. Björn Mensing, Pfarrer und Historiker an der Versöhnungskirche, das Verfolgungsschicksal der Familie recherchiert. Drei Onkel von Alfred Ullrich wurden ins KZ Dachau verschleppt. Mit einem schlichten Gedenken im kleinsten Kreis erinnerten wir am 16. Januar in der Versöhnungskirche daran. Begleitet wurde das Gedenken von Anna Zhukovets, Studentin an der Hochschule für Fernsehen und Film München, die selbst als kleines Kind vor 20 Jahren als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland gekommen ist. Sie sagt zu ihrem Film: „Ich habe das Gedenken in der Versöhnungskirche so gefilmt, dass man immer wieder die Reaktion von Herrn Ullrich beobachten kann. Das fand ich sehr emotional.“

Der Film ist bereits verfügbar: https://youtu.be/NDCjKDvTADY


Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus / Zeitzeugengespräch mit Peter Gardosch

27.01.22 / 18:00   Virtuell

Das zum bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in Dachau als Präsenzveranstaltung geplante Zeitzeugengespräch findet wegen der Pandemie digital statt. Peter Gardosch, geboren 1930 in einer jüdischen Familie in Siebenbürgen) überlebte als Jugendlicher Auschwitz und Kaufering, ein Außenlager des Konzentrationslagers Dachau. Das Gespräch moderiert Dr. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau. Beginn ist um 18 Uhr: https://www.youtube.com/c/DachauMemorial

Jeder Mensch zählt - egal auf welchem Platz / Gespräch mit Andrea Rumpf, Jens Fülle, Simon Ollert, Andreas di Basio und Daniela Wurbs

03.02.22 / 19:00   NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1

Zum Erinnerungstag im deutschen Fußball wird der Trailer eines Dokumentarfilms über die Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Illenau in Baden gezeigt, in dem es auch um die „Euthanasie“-Opfer aus der Anstalt geht. Andrea Rumpf hat bei dem Filmprojekt mitgewirkt und steht an dem Abend als Gesprächspartnerin zur Verfügung. Jens Fülle, Simon Ollert und Andreas di Basio berichten als Fans mit Beeinträchtigungen von ihren Erfahrungen in der Kurve, von ihren Fahrten zu Auswärtsspielen. Moderiert wird der Abend von Daniela Wurbs, Leiterin der Beratungsstelle KickIn! für Inklusion & Vielfalt im Fußball.

Wegen der begrenzten Zahl der Plätze ist eine Anmeldung erforderlich und es gilt 2Gplus. Teilnahme via Livestream ist möglich. Nähere Infos: https://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/veranstaltungen/aktuelle-termine/veranstaltungs-details/jeder-mensch-zaehlt-egal-auf-welchem-platz-481/1611/zeitraum/2022/februar/

In Kooperation mit der Initiative !Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball und dem NS-Dokumentationszentrum München