Veranstaltungen der Versöhnungskirche

Veranstaltungen

Frühjahrs- und Sommerprogramm 2019

Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau

„Meschugge sind wir beide“ / Leseperformance über eine deutsch-israelische Liebesgeschichte

18.07.19 / 19:30   Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Als Claudia S. C. Schwartz Shaul Bustan kennenlernt, geht alles ganz schnell: Die deutsche Schauspielerin und der israelische Komponist verlieben sich ineinander. Doch Shaul ist der Enkel eines Holocaustüberlebenden und Claudias Großvater war Wehrmachtssoldat. Ist ihre Liebe zu verrückt? Zu meschugge? Irgendwo zwischen Christen- und Judentum, Klein- und Großfamilie, Spätzle und Hummus, schwäbischer Korrektheit und israelischer Chuzpe findet das junge Paar nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch seine Zukunft. Eine ermutigende Geschichte zu den aktuellen Themen interkulturelle Verständigung, Diversity und Rassismusprävention.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Dachau. Kooperation: Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau

„erinnern – begegnen – verstehen – Zukunft gestalten“ / 37. Internationale Jugendbegegnung in Dachau

27.07.19  -  09.08.19   

Junge Menschen aus vielen Nationen treffen sich, um sich mit Ursachen und Auswirkungen der NS-Diktatur zu beschäftigen und nach Bezügen zur Gegenwart zu fragen. Alle Interessierten sind eingeladen ins Dachauer Max-Mannheimer-Haus, Roßwachtstraße 15.

www.jugendbegegnung-dachau.de

Filmvorführung des Dokumentarfilms "Linie 41" mit anschließendem Gespräch mit dem Hauptdarsteller Nathan Grossmann

02.08.19 / 19:30   Max-Mannheimer-Haus Dachau

Infos zum Film unter: http://www.linie41-film.net/en/. Der Eintritt ist frei.

www.jugendbegegnung-dachau.de

Internationales Fest der Begegnung

03.08.19 / 17:00   Max-Mannheimer-Haus Dachau

Es erwartet Sie ein buntes Programm zusammengestellt von den TeamerInnen und TeilnehmerInnen der IJB. Darüber hinaus ein Rückblick auf die langjährige Geschichte der IJB in Dachau.

www.jugendbegegnung-dachau.de

„Gebet der Hoffnung“

04.08.19 / 13:30   Max-Mannheimer-Haus Dachau

Es erwartet Sie ein interreligiöses Gebet, das von den TeilnehmerInnen der IJB gemeinsam gestaltet wird und allen Glaubensrichtungen offensteht.

www.jugendbegegnung-dachau.de

Zeitzeugencafé

04.08.19 / 15:00   Max-Mannheimer-Haus Dachau

Es erwarten Sie Gespräche mit Zeitzeugen und TeilnehmerInnen in kleiner Runde bei Kaffee und Kuchen.

www.jugendbegegnung-dachau.de

"Die Nachfahren der Täter" die Wirkung des Holocaust über Generationen / Podiumsgespräch mit Katrin Himmler und Niklas Frank

04.08.19 / 19:30   Max-Mannheimer-Haus Dachau

Das Gespräch wird moderiert von Helmut Zeller, Redaktionsleiter Süddeutsche Zeitung Dachau. Plätze sind begrenzt. Online-Anmeldung erforderlich über: www.jugendbegegnung-dachau.de/ijb-dachau/oeffentliche-veranstaltungen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

www.jugendbegegnung-dachau.de

Alter Israelitischer Friedhof in München / Rundgang

22.09.19 / 14:30   Thalkirchner Straße 240, München

Die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in München lässt sich auch an der Geschichte ihrer Friedhöfe nachvollziehen. So zeugen die Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhof vom Aufstieg der Gemeinde im 19. Jahrhundert. Der im Jahr 1816, kurz nach der Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde, eröffnete Ort des „ewigen Lebens“ wurde 1908 geschlossen. Auf dem knapp zweieinhalb Hektar großen Gelände befinden sich rund sechstausend Gräber. Die Tore des alten Friedhofs öffnen sich heute äußerst selten, wenn ein Verstorbener in einem der alten Familiengräber bestattet wird, oder für eine der wenigen Führungen. Termin unter Vorbehalt, Anmeldung erforderlich bis 15. September 2019, Tel. 081 31/996 88-0 oder info@dachauer-forum.de

Kooperation: Dachauer Forum und Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Gedenkstättenfahrt nach Halle, Oranienburg und Berlin

31.10.19  -  03.11.19   

Die Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale) thematisiert in der 1842 eröffneten Strafanstalt die politisch motivierte Justiz und erinnert an die Opfer. Ab 1933 nutzte die NS-Justiz das Gefängnis zur Vollstreckung hoher Haftstrafen an männlichen Gefangenen. Von 1942 bis Kriegsende wurden dort 549 Todesurteile vollstreckt. Von 1950 bis 1989 nutzte das Ministerium für Staatssicherheit der DDR einen Teil der Gebäude als Untersuchungshaftanstalt. Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen in Oranienburg bei Berlin erinnern auch an eine „doppelte Vergangenheit“: Das KZ Sachsenhausen wurde 1936 als Modell- und Schulungslager errichtet. Von den mehr als 200.000 Häftlingen kamen bis zur Befreiung 1945 Zehntausende durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS. Im August 1945 verlegte der sowjetische Geheimdienst NKWD das Speziallager Nr. 7 in den Kernbereich des ehemaligen Konzentrationslagers. Bis 1950 starben von den 60.000 Häftlingen 12.000 an Hunger und Krankheiten. Einer der Häftlinge im KZ Sachsenhausen war Pfarrer Martin Niemöller. Im Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem, in dem er von 1931 bis zu seiner Verhaftung 1937 arbeitete und wohnte, ist seit Sommer 2018 eine neue Dauerausstellung zur Geschichte der Bekennenden Kirche zu sehen. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide ist die einzige Institution am historischen Ort eines fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeiterlagers inmitten eines Wohnbezirks. Es macht das lange ausgeblendete Schicksal der über 26 Millionen Männer, Frauen und Kinder sichtbar, die während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime als Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden.

Die vier genannten Gedenkorte werden mit Führungen besucht. Anmeldung unter Tel. 081 31 / 996 88 – 0 oder info@dachauer-forum.de; Programm auch unter www.versoehnungskirche-dachau.de/kirche/pages/Aktuell.php